Christoph Vogt
Dirigent Musikgesellschaft Schinznach-Dorf &
Komponist Aschenbrödel
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Es war mir eine besondere Freude, eine Komposition für Blasorchester und Ballett realisieren zu dürfen. Das Märchen „Aschenbrödel“ stand dabei von Beginn an im Zentrum – die Herausforderung daran war, die Balance zwischen individuellen Kindheitserinnerungen und einer völlig neuen Komposition mit eigenen Bildern zu erschaffen.
Zu Beginn der Komposition entstanden die Leitmotive und Charaktere von „Aschenbrödel“. Daraus entwickelten sich Stimmungen und Szenen – so zum Beispiel der ersten Begegnung mit dem Prinzen oder der Traurigkeit, als das Aschenbrödel nicht zum Ball mitfahren darf. Die Komposition ist sehr lautmalerisch und lässt die Handlung durch die Musik zum Leben erwecken – so hört man die Vögel im Wald zwitschern, die Uhr um Mitternacht ticken oder gar die morgendlichen Sonnenstrahlen glitzern. Besonders freut es mich, dass nebst den musikalischen Bildern die Komposition zusätzlich tänzerisch durch die Ballettschule Graf-Weissbarth begleitet wird.
Es ist für mich ein Herzensprojekt eine eigene Komposition mit meinem Verein, der Musikgesellschaft Schinznach-Dorf, uraufführen zu dürfen. Die ersten Proben waren für die Musizierenden als auch für mich als Dirigenten ein sehr besonderer Moment. Die Noten auf Papier erhalten durch das Zusammenspiel der Musizierenden ihren individuellen Charakter und werden zu Emotionen. Die tänzerische Inszenierung der Ballettschule fügt der Komposition eine weitere Dimension hinzu – so entsteht ein Gesamtkunstwerk für Ohr und Auge.
... Ich freue mich sehr, die Zuschauer auf eine märchenhafte Reise einzuladen und sie mit einer einzigartigen Verschmelzung von Musik und Tanz zu verzaubern ...
Sara Weissbarth
Inhaberin und Leitung der Ballettschule Graf Weissbarth
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Wir durften bereits im Jahr 2018 mit der Musikgesellschaft Schinznach Dorf ein Projekt im kleineren Rahmen durchführen. Nach dieser Vorstellung war für uns klar, dass wir nochmals zusammenarbeiten möchten. So kam die Idee für ein Wintermärchen.
Leider hat uns Corona einen Strich durch unser Vorhaben gemacht. Aus dem Wintermärchen wurde ein Sommermärchen und wie es der Zufall so will, feiert die Ballettschule im Jahr 2022 gleichzeitig ihr 60-Jähriges Bestehen.
Um eine solche Vorstellung auf die Beine zu stellen, benötigen wir ein Jahr Vorlaufzeit. Tänze müssen einstudiert , Kostüme genäht und Kulissen gebaut werden. Für unsere 250 Elevinnen und Eleven geben wir alle das Beste.
Für die Ballettschule ist es ein wunderbares Ereignis im Wissen, dass wir von einem Orchester live begleitet werden. Dies stellt uns hingegen auch vor einige Herausforderungen. Wie wird das Live-Tempo sein? Wie wird es wirklich klingen? Die gesamte von Christoph Vogt komponierte Musik musste akribisch auseinandergenommen und jeder Ballettklasse, mit ihren jeweiligen Rollen zugewiesen werden. Bei unseren Vorbereitungen haben wir das Orchester nicht vor Ort. Dazu hat uns die Musikgesellschaft eine Audiodatei zu Verfügung gestellt. Anhand dieser, können wir den täglichen Probebetrieb durchführen.
Wir, als Ballettschule, fiebern mir grosser Freude und Elan, diesen aussergewöhnlichen Vorstellungen entgegen. Wir schätzen uns sehr glücklich, dieses Projekt wiederum mit der Musikgesellschaft Schinznach-Dorf realisieren zu können.
... Es war ein Traum, der nicht ein Traum blieb. Wir alle lassen den Traum Wirklichkeit werden ...